•   Home
  •   Presse
  •   Pädagogik
  •   Schule
  •   Schulprojekte
  •   OGS
  •   Berufskolleg
  •   Wochenbriefe
  •   Termine
  •   Kontakt
  •   Links
  •   Grundlagen der Waldorfpädagogik
  •   Schulgestalt
  •   Unter- und Mittelstufe (Kl. 1-8)
  •   Oberstufe
  •   Abitur / Abschlüsse
  •   Sprache & Ausdruck
  •   Das Handwerklich-Künstlerische
  •   Naturwissenschaft und Technik
  •   Veranstaltungen außerhalb des Unterrichtes
  •   Weitere Fächer
  •   Der Weg und das Ziel
Aufnahmeverfahren erste Schultag Eurythmie Eurythmieabschluss Landwirtschaftspraktikum Metallpraktikum Mittelstufe Naturwissenschaften Oberstufe Offene Ganztagsschule OGS Pädagogik Praktikum Qualifikationsvermerk Quereinsteiger Schulanmeldung Schulcafe Semesterarbeiten Vermessungspraktikum Sozialpraktikum Technik Theater Theaterspiel Unterstufe Vorstand
Startseite | Pädagogik

Unter- und Mittelstufe (Kl. 1-8)

Klasse 1 bis 8
Es gibt viele wichtige Tage im Leben eines Menschen. Der erste Schultag zählt wohl zu den wichtigsten.

Um dem Kind einen festen Bezugspunkt zu geben, wird es in den ersten acht Jahren im Epochenunterricht (8.10 - 9.55 Uhr) von seinem Klassenlehrer in den Epochenfächern unterrichtet. So kann sich zu einem Menschen in der Schule ein enger, vertrauensvoller Kontakt entwickeln, der dem Kind äußeren wie inneren Halt gibt. Der gegenseitige Respekt vor der Individualität des anderen zeichnet diese Begegnung aus. Auf dieser Basis fällt es leichter, dem Kind all das zu vermitteln, was Lernstoff, sozialer Umgang, Verantwortung, Freude und Pflichterfüllung umfasst.

In den ersten drei Schuljahren konzentrieren sich die Unterrichtsfächer im Epochenunterricht auf das Erlernen von Schreiben und Lesen, Rechnen, Formenzeichnen und Sachkunde. In den Fachunterrichten (10.15 - 13.30 Uhr) werden Englisch und Französisch, Handarbeit, Eurythmie, Musik, Religion und Spielturnen vermittelt. Vom 4. Schuljahr an erweitert sich der Fächerkanon erheblich. Zum einen grenzt sich das Kind nun deutlicher von seiner Umwelt ab, zum anderen will es gerade diese Umwelt viel bewusster wahrnehmen. Fächer wie Heimatkunde (später Erdkunde und Geschichte), Biologie in Form von Tierkunde, Pflanzen- und Menschenkunde, Physik und Chemie spielen neben Deutsch und Mathematik eine zentrale Rolle im Epochenunterricht. In den Fachunterrichten treten der Handwerksbereich und der Gartenbauunterricht allmählich in den Vordergrund, das Spielturnen wird in den Sportunterricht überführt. Neben den Unterrichten im klassischen Sinne bilden zahlreiche Projekte immer wieder Schwerpunkte in den einzelnen Klassen. Dabei haben die Klassen- und Fachlehrer viel Gestaltungsfreiraum. Die großen Sachkundeepochen (Hausbau, Ackerbau, Handwerke) in der 3. Klasse haben einen intensiven Praxisbezug, d. h. die Kinder üben diese Tätigkeiten auch wirklich aus. Kleinere Klassenspiele bis hin zum großen Theaterprojekt des Achtklassspiels fördern die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Ein Forstpraktikum in der 7. Klasse bildet einen weiteren Schwerpunkt.

Es zählt zu unseren wichtigsten Anliegen, dass die Kinder in allen Unterrichten zur Eigentätigkeit angeregt werden. Dieser Anspruch findet seinen Ausdruck in den eher praktisch- künstlerischen Fächern durch Werkstücke oder Bilder und in den eher kognitiv ausgerichteten Unterrichten durch eine sorgfältige Hefterstellung, sodass neben den Unterrichts- und Arbeitsmaterialien auch ein individuell angefertigtes Heft einen Schwerpunkt bildet. So wird deutlich, dass die Unterrichtsfächer immer einen Bezug zum ganzen Menschen haben: Das Kind soll in möglichst jeder Phase mit Kopf, Herz und Hand lernen.

‹ Schulgestalt nach oben Oberstufe ›
Tags: erste Schultag, Mittelstufe, Unterstufe

Freie Waldorfschule Hamm - Kobbenskamp 23, 59077 Hamm